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Freitag, 10. April 2015

Von wegen A bis Z


Unterwegs in Berlin Mitte bummel ich durch die Rosa Luxemburg Straße (zwischen Alexander Platz und Hackescher Markt) und stolpere neugierig in einen kleinen Laden.  Er wirkt klar, industriell, stylisch und doch wohnlich. Ich befinde mich in einen Concept Store. Produkte mit außergewöhnlichen Design treffen eine Milchbar. Verrückt, oder?



Wer einen Fimmel für Typografie hat, ist hier im Type Hype genau richtig. Sie haben das Alphabet nicht neu erfunden, aber verschiedene Produkte stylisch umgesetzt. Die Regale sind voll mit schicken Wohnaccessoires, Geschirr und Papier, das mit Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen veredelt wurde. 




Fasziniert laufe ich durch ich durch den Laden. Ich bin sofort schockverliebt und will am liebsten alles haben. Teller und Tassen mit meinen Initialen, ein kleines Notizbuch mit goldenen Lettern und alte, originale Setzbuchstaben aus einer Druckerei.

Mit kleinen Bechern lassen sich kurze Worte bilden, ein nettes Statement für die heimischen vier Wände. Nicht ganz billig, aber egal, die muss ich haben. 

Danach gönne ich mir noch einen Kaffee an der Milchbar. Milch ist nicht so wirklich mein Ding, aber ein guter Kaffee geht immer. Am Fenster sitzend schaue ich mir das Treiben an. Nebenan befindet sich ein Hotel, Touristen und Berliner kommen für einen Kaffee, Tee oder Sandwich vorbei. 

Stimmung, Design und Produkte gefallen mir. Eins steht fest, ich werde wieder kommen.


Wie findest Du Concept Stores und wo gehst Du in Berlin gerne shoppen?

Liebe Grüße
Babsi


Samstag, 21. März 2015

Rosen zum Trinken und Tee zum Bewundern


Sonne, Schauer, Wolkenbruch, der Frühling lässt grüßen. Echt frustrierend, wenn das Wetter so unbeständig ist und man nicht wirklich die Frühlingssonne genießen kann. Ballerina und Sommerrock warten bereits seit Tagen im Kleiderschrank und wollen endlich angezogen werden. Aber bei dem traurigen Wetter und kühlen Temperaturen wird das noch nichts. 

Somit habe ich den Vormittag in meiner Küche verbracht und alle Küchenschränke ausgemistet. Hilfe, was hier zum Vorschein kommt. Drei Tütensuppen von Januar 2014, zwei angefangene Packungen Puderzucker, eine Tüte Vanillepudding von 2013 (schäm), Teeschachteln mit jeweils 2-4 Beuteln Tee (kann man auch alle in eine Packung zusammenpacken), einzelne Reiskörner, die sich  heimlich im Schrank verteilt haben, ... und eine kleine Tüte mit Teerosen.


Die Teerosen sind aus dem Teehaus Chén Chè in Berlin und genau das richtige für eine entspannte Teepause nach der Küchenaufräumschlacht. Statt dem samstäglichen Nachmittagskaffee, gibt es heute grünen Tee mit Jasmin aus Teerosen. Dank Wiki weiß ich nun, das die kleinen Teekugeln per Hand gefertigt werden und aus einzelnen Teeblättern zusammengenäht sind. In trockener Form sind sie nicht größer als ein Kronkorken und fühlen sich kompakt an.


Zum Teekochen verwendet man immer weiches Wasser. Wir haben sehr kalkhaltiges Wasser, aber mit einem Trinkwasserfilter bekommt man bestes Teewasser (so verhindert man den unschönen Schleier auf dem Wasser). Meine Teerosen sind aus grünen Teeblättern und dürfen nicht mit kochendem Wasser übergossen werden. Nach dem Kochen, das Wasser 1-2 Minuten auskühlen lassen, bevor man es zum grünen Tee oder hier zu meiner Teerose gibt.


Nach ungefähr 6 Minuten hat sich meine Teerose vollständig in der Glaskanne geöffnet. Nur leider war keine Blüte, sondern nur die grünen, gebundenen Teeblätter zu sehen (vielleicht bei der nächsten Teerose).  Trotzdem war es spannend der Teerose beim aufgehen zuzusehen und für mich ein gemütlicher Nachmittagstee.


Wenn ich Dein Interesse an Teerosen geweckt habe, dann frag mal in einem Teeladen nach. Alternativ bekommst Du diese auch im Teehaus Chén Chè in Berlin.

Wünsche Dir einen sonnigen Frühlingsanfang und liebe grüße

Babsi



Montag, 17. November 2014

Adventskalender *Zahlendreher*

Irgendwas stimmt nicht mit meinem Zeitgefühl. War vor wenigen Wochen nicht erst Herbstanfang, dann Halloween und nun haben wir in knapp 5 Wochen Weihnachten. Wenn das in diesem Tempo weitergeht, verpasse ich noch die Festtage. Und wie jedes Jahr, habe ich mir einiges vorgenommen, wie Plätzchen backen, nicht auf den letzen Drücker zu dekorieren, zeitig Geschenke zu besorgen und dem liebsten Mann einen Adventskalender zu basteln. 

Ein Ziel habe ich bereits jetzt schon erreicht, denn letztes Wochenende bin ich mit dem ersten Adventskalender fertig geworden. Dieses Jahr habe ich besonders viele Ideen. Davon werde ich zwei umsetzten und Dir zeigen. Mein Adventskalender besteht aus Zahlen. Ich weiß, sehr einfallsreich, wobei doch jeder Adventskalender mit den Zahlen von 1 bis 24 nummeriert ist. Da hast Du vollkommen recht, nur bei mir sind die Zahlen die Deko Elemente auf dem Kalender. Dafür bin ich in den letzten Wochen mit meinem Handy durch die Stadt geschlichen und habe unzählige Aufnahmen von Zahlen gemacht. Ich war erstaunt, wie viele Zahlen einem im täglichen Leben begegnen, wenn man sie bewusst wahrnimmt. Und davon gibt es wirklich eine Menge, die nicht nur von 1 bis 24 sind. Hausnummern, Verkehrszeichen, Aufzugsanzeigen, Spindnummern, Bodenkennzeichnungen,  Hinweisschilder, elektrische Anzeigen, ....


Und daraus sind 24 individuelle Kalendertüten geworden, die ich mit selbst fotografierten und ausgewählten Zahlen dekoriert habe. Wenn Dir die Idee gefällt, dann brauchst Du dafür folgendes:

24 Tüten z.B. von hier
Masking Tape z.B. von hier
Fotoabzüge mit Zahlen in 10 x 15 cm
Klebstoff (flüssig oder als Stick)


So bin ich am Samstag zum Lieblingsdrogeriemarkt gedüst und habe mir meine Zahlen als Fotoabzüge im Format 10 x 15 cm vor Ort gedruckt. Den Rest wie Papiertüten, Masking Tape und das Wichtigste, die süßen Leckereien, hatte ich bereits zu Hause. Für das Gestalten des Zahlenkalenders, die Fotozahlen auf die gewünschte Größe zurecht schneiden. Dabei habe ich nur oben und unten ein paar Zentimeter abgeschnitten. Die Fotos auf der Rückseite mit Klebstoff bestreichen und auf den Tüten positionieren. 


Damit der Adventkalender etwas weihnachtlicher wirkt, habe ich ihn mit Masking Tape verziert und befüllt. Zum Befüllen eignen sich immer gut Schokolade und Lieblingspralinen, Rubbellose, kleine selbstgemachte Gutschein wie z.B. hier, Socken (die kann man immer brauchen), Lieblingstee, Lippenbalsam oder Handcreme im Taschenformat, ...


Zum Schluss die einzelnen Kalendertüten mit Masking Tape verschließen und den Kalender verschenken. Wenn Dir die Idee gefällt, hast Du noch knapp zwei Wochen Zeit, ihn zu basteln. Dabei geht jedoch mehr Zeit zum Fotografieren der Zahlen drauf, als den Kalender selbst zu basteln.


Wenn Du noch auf der Suche nach einer anderen Idee bist, empfehle ich noch folgende Adventskalender:


Oder Du lässt Dich in den nächsten Tagen überraschen und ich zeige Dir meine nächste Adventskalender Idee.

Wünsche Dir viel Spaß beim Nachbasteln und liebe Grüße

Babsi



Mittwoch, 1. Mai 2013

Eine Braut, die sich traut

... ist meine beste Freundin. Die Hochzeitsvorbereitungen laufen und da darf natürlich ein Junggesellinnenabschied nicht fehlen. Als Trauzeugin habe ich mir einige Gedanken gemacht und einen Kochkurs für uns Mädels organisiert.

Letztes Wochenende war es dann soweit und wir haben die zukünftige Braut auf einen Kochevent entführt. Dabei haben wir uns für ein Drei Gänge Menü mit leichter, mediterrane Küche entschieden. Der Abend war feuchtfröhlich, mit vielen Tipps vom Kochen, leckerem Essen und einer lustigen Mädelsrunde.


Unser mediterranes Drei Gänge Menü bestand aus:

Vorspeise
Gemüsesalat in Ruccola-Vinaigrette mit Pinienkernen, Parmaschinken, Parmesan und Ciabatta

Hauptgang
Perlhuhnbrüste (80°C Garmethode) auf Marsallasauce mit Sommergemüse & Pinienkern-Risotto

Dessert
Kaffeecreme mit Amarettinis & Krokant


Nach Anweisungen des Profikochs haben wir Brokkoli und weißen Spargel in kleine Stück geschnitten, dampfgegart und mit einer selbstgemachten Ruccola Pesto Vinaigrette verfeinert, bis wir eine wirklich sehr ansprechende Vorspeise hatten.

Für den Hauptgang haben wir Perlhuhnbrüste nach der Niedergarmethode zubereitet. Für uns alle war es das erste Mal, Perlhuhn zuzubereiten. Das Huhn schmeckt sehr fein und lecker, aber für den heimischen Geldbeutel doch etwas teuer. Das Risotto als Beilage fand ich sehr stimmig und auch der gedünsteter Fenchel mit Ratatouille war super lecker.


Zum Abschluß gab es eine Kaffeecreme aus Mascarpone mit Krokant und Moccalikör, die sehr schnell und einfach zum Zubereiten ist. Eine sehr leckere Alternative zum Tiramisu und sehr schön wandelbar (z.B. statt Kaffeelikör Erdbeerlimes verwenden).


Insgesamt hatten wir einen sehr schönen Abend, mit einer lustigen Mädelsrunde, einem etwas schüchternen Koch und einigen Gläsern Sekt. Das eine oder andere Rezept werde ich demnächst mal nachkochen und Dir vorstellen.


Alles Liebe
Babsi

Dienstag, 1. November 2011

Krimi Geschenke

Was schenkt man Freunden, die alles haben? Ein neues Brettspiel, ein paar DVDs, Kinogutscheine? Nein, das ist doch wirklich einfallslos und langweilig. Es muss etwas besonderes sein! Und da mein Freund seine Geburtstage immer unter Mottos feiert, sollte das Geburtstagsgeschenk ebenfalls unter einem Motto stehen.

Nach einige Recherchen im Internet habe ich dann endlich das passende Geschenk gefunden.  

Ein Citythriller soll es sein! 

Im Internet habe ich hierzu zwei Gutscheine für "Citythriller: Dem Verbrechen auf der Spur gekauft."

Damit die Geschenke (ein Krimibuch "Kalte Asche" und die Gutscheine für "Citythriller") auch passend übergeben werden, habe ich mir folgende Verpackungen ausgedacht.





















Am Computer habe ich mir eine Textvorlage erstellt, die ich auf Packpapier übertragen habe. Da ich leider kein Pauspapier zur Hand hatte, habe ich mit Hilfe einer Lampe unter meinem Glastisch den Text auf das Packpapier übertragen.

Nachdem das ganze so gut funktioniert hat und ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin, habe ich auf die selbe Weise die Karte und den Umschlag für den Gutschein im Krimidesign gestaltet.

Nun freue ich mich auf seinen Geburtstag und bin gespannt, wie das Geschenk bei ihm ankommt.

Alles Liebe
Babsi