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Mittwoch, 5. September 2012

Indonesische Saté Spieße



In Indonesien bekommt man sie an jeder Straßenecke: Saté Spieße Nachdem wir nun in unserem Urlaub diese mehrfach probieren und für lecker befunden haben, nun mein Selbstversuch.

Zutaten für die Marinade:

  • 2 TL Paprika Pulver
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Salz
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 EL neutrales Öl
  • 1 EL dunkle Sojasauce
  • ca. 50 ml Kecap Manis (Indonesiche süße Sojasauce)

Für meine Saté Spieße haben ich Putenbrust verwendet, aber man kann sie aber auch mit Rind- oder Schweinefleisch zubereiten. Als erstes habe ich eine Marinade für das Fleisch zubereitet. Dazu Paprika Pulver, Salz, Pfeffer (habe Szechuanpfeffer verwendet, normaler Pfeffer geht auch) und Kreuzkümmel miteinander vermischen. Anschließend Öl, Sojasauce und Knoblauch (aus der Knoblauchpresse oder alternativ fein gewürfelt) dazugeben und gut rühren. Zum Schluss jede Menge Kecap Manis (eine indonesische, süße Sojasauce) hinzufügen.


Das Fleisch waschen, trocknen tupfen und in schmale lange Streifen schneiden. Zum Marinieren das Fleisch in die Sauce geben und für ein paar Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.



Zutaten für die Erdnußsauce:

  • 1 kleine oder halbe Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1-2 Tassen Wasser
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1-2 TL asiatische Krabbenpaste (scharf)
  • 1 EL braunen Zucker
  • 3-4 EL Erdnußbutter

Ein typische Beigabe zu den Saté Spießen ist Erdnußsauce. Dazu eine Zwiebel fein würfeln und mit dem Knoblauch (ebenfalls aus der Knoblauchpresse) kurz in der Pfanne anschwitzen. Sie dürfen nur glasig werden, nicht bräunen. Anschließend einen Esslöffel Zucker dazugeben und das ganze karamelisieren. Hat sich der Zucker vollständig aufgelöst, mit Wasser aufgießen und Sojasauce, Zitronensaft und Krabbenpaste dazugeben. Kurz aufkochen lassen und die Erdnußbutter einrühren. Das ganze gut vermischen, bis die Sauce eine dickliche Konsistenz erreicht hat.



Die Bambus Spieße sollte man mindestens für 1 Stunde in Wasser einweichen, um Verbrennungen durch den Grill zu verhindern.


Am nächsten Tag die Putenstreifen  auf die Bambus Spieße fädeln. Pro Putenstreifen habe ich immer einen Spieß verwendet. Anschließend können die Spieße gegrillt werden. Da wir über keinen Kohelgrill verfügen (leider nicht auf unserem Balkon erlaubt) haben wir sie auf dem Elektrogrill zubereitet. Nur solange grillen, bis sie ein wenig Farbe bekommen haben, sonst wird das Fleisch schnell trocken.


Uns haben die Spieße und die Erdnußsauce sehr gut geschmeckt. Wünsche Dir viel Spaß beim Nachkochen. 

Viele Grüße
Babsi




Dienstag, 21. August 2012

Bali entdecken


Wie viele Tempel es auf Bali gibt, kann ich nicht sagen, nur raten. Aber es müssen tausende sein, da jedes Haus und jedes Dorf über einen Tempel verfügen. Zudem gibt es noch die neun Nationaltempel, die große Tempelanlagen auf Bali sind.

Wir haben uns den Pura Ulun Danu Batur Tempel angesehen. Die Tempelanlage liegt am Ufer des Bratan Sees (der Krater eines nicht mehr aktiven Vulkans). Ein Teil der Tempel wurde auf zwei kleinen Inseln gebaut und steht dort zu Ehren von Dewi Danu (Göttin des Wassers).




Ein weiteres Highlight ist eine Tour durch den Dschungel Balis. Zusammen mit einem Guide haben wir wunderschöne Ecken besichtigt und vieles über die Natur erfahren.


Die Vanille kennt man bei uns nur als Endprodukt. Hier wächst sie als Kletterpflanze im Dschungel. Gepflückt werden sie als grüne Schoten und in der Sonne getrocknet. (Das eigentliche Foto der Pflanze ist leider unscharf, daher kann ich Dir nur die getrocknete Vanille zeigen)



Auf unserem Weg durch den Dschungel machte unser Guide uns auf einen Strauch aufmerksam. Dabei handelt es sich um Arabica Kaffee, der hier wächst.


Wusstest Du, das Gewürznelken an Bäumen wachsen? Die Knospen werden vor dem Aufblühen gepflückt und getrocknet. Bei uns verwenden wir Gewürznelken meist für Weihnachtsgebäck, in Bali mischen sie die getrockneten Nelken unter den Tabak und rauchen es.

Mitten im Dschungel und unweit von Lovina Beach haben wir die heißen Banjar Quellen besucht. Die Becken werden von einer Schwefelquelle gespeist und das Wasser ist ca. 38°C warm. (Also keine Abkühlung bei der tropischen Hitze) Laut den Balinesen werden dem Wasser heilende Kräfte bei Krankheiten nachgesagt. Nach einem Bad konnten wir weder positive noch negative Veränderung feststellen.


Die Anlage verfügt ebenfalls über einen schönen Garten und Steinfiguren.


Ein weiteres Highlight sind die Reisterrassen auf Bali. Es ist immer wieder faszinierend, was durch Menschenhand erschaffen und doch so natürlich aussieht. Der Großteil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft, vorallem vom Reisanbau. Es wird weißer Reis, roter Reis (wird als Babynahrung eingesetzt) und schwarzer Reis (für Süßspeisen) angebaut.


Beeindruckend ist ebenfalls das Bewässerungssystem, mit dem alle Reisterrassen versorgt werden. Meist kommt das Wasser aus den Bergen Balis.


Es war ein wunderschöner Urlaub mit einer guten Kombination aus Sightseeing und Strandurlaub. Auch wenn Bali touristisch sehr überlaufen ist, lassen sich die Balinesen nicht aus ihrer Ruhe bringen und pflegen ihre Kultur und Rituale. Daher kann ich Dir Bali als Urlaubsziel in jedem Fall empfehlen.

Alles Liebe
Babsi



Sonntag, 19. August 2012

Balis Tempel, Götter und Rituale

Heute konnten wir ein balinesisches Tempelfest miterleben.


Wir waren fasziniert, begeistert, schockiert und überrascht.

Auf unseren Touren hatten wir bereits einiges über die Balinesen erfahren. Das Inselvolk ist zum Rest der Indonesischen Inseln hinduistisch eingestellt (ein Großteil der Bevölkerung Indonesiens ist Muslime). Sie glauben an Götter und Dämonen und opfern täglich an ihren Haustempeln.

Auch in unserem Hotel gibt es einen Haustempel, an dem die Angestellten jeden Tag Schalen mit Blüten, Obst und Reiskörnern aufstellen.


Wenn man sich die Balinesen im Alltag beobachtet, findet man viele für uns ungewöhnliche Rituale. z.B. haben die Balinesen Angst vor dem Meer, da sie dort böse Dämonen vermuten. Somit geht kein Balinese im Meer schwimmen oder fischen. Nach der Geburt eines Kindes bekommt es erst am 105 Tag einen Namen. In der Pupertät bekommen die Balinesen die oberen Vorderzähne auf eine Höhe gefeilt und es gibt noch viele andere für uns seltsame Rituale.

Das heutige Tempelfest wurde von den Angestellten des Hotels bereits drei Tage vorbereitet. Am heutigen Morgen gab es eine Zeremonie mit einem Priester direkt am Meer. Es wurde Opferbeigaben verbrannt, Räucherstäbchen angezündet und gebetet.


In der Mittagszeit wurden mehrere Hahnenkämpfe durchgeführt. So etwas ist unserer Kultur sehr fremd, hat mich zugleich fasziniert und schockiert. Der Kampf zwischen zwei Hähnen ging bis zum Tod, was durch ein angebrachtes Messer an der Kralle recht schnell ging. Vor den Kämpfen wurden die Hähne agressiv gemacht und dann aufeinander losgelassen.


Mir war danach doch ziemlich schlecht (kann kein Blut sehen und die Tiere haben wir doch leid getan).

Nachmittags fanden weitere Rituale mit zwei Männern statt. Sie waren verkleidet, hatten Holzmasken auf und erzählten in balinesischer Sprache eine Geschichte (worum es dabei ging, konnte ich leider nicht ergründen).


Gegen Abend wurden vom Priester wieder verschiedene Opfer und Rituale durchgeführt. Einige Frauen haben dazu auf balinesisch gesungen, was sich für uns sehr fremd und seltsam anhörte.


Es war ein interessanter Einblick in die mystische Welt der balinesischen Rituale.

Alles Liebe
Babsi


Dienstag, 14. August 2012

Rafting Adventure in Bali

Heute waren wir das erste mal Raften (und ich hatte ein ordentliches Kribbeln im Bauch.)

Gestartet sind wir im Nirgendwo am Telagawaja Fluss. Dort haben wir von unserem Guide je einen Helm, Schwimmweste, Paddel und Einweisung erhalten. Danach ging es ab ins Schlauchboot und rein in die Fluten. Am Anfang ist man noch ein wenig angespannt und sehr konzentriert, alle Kommandos zu verstehen, doch nach kurzer Zeit bekommt man ein Gespür für das Wasser und die Stromschnellen und reagiert automatisch.


Es war fantastisch

Wir hatten verdammt viel Spaß, haben viel gejubelt und geschrien.

An ruhigeren Stellen hatte man auch Zeit, den Dschungel, die Reisfelder, die vielen Wasserfälle und die Tiere zu beobachten.



Außerdem hatten wir viel Spass mit unserem Guide, der uns immer wieder motviert hat, andere Schlauchboote zu überholen und das hieß: paddeln, paddeln, paddeln.

Zum Schluss ging es noch einen Miniwasserfall bergab (tatsächlich 3 bis 4 Meter, gefühlte 5 Meter). Das gab uns noch mal einen zusätzlichen Adrenalinskick und hat uns im Schlauchboot ganz schön durcheinander gewirbelt.


Als es dem Ende zuging war ich schon ein wenig traurig, das es vorbei war. Zwei Stunden Rafting können so schnell vorbei gehen. Aber wir beiden waren verdammt nass und glücklich.

Zur Erinnerung habe ich ein paar blaue Flecken am Knie, die aber die Erinnerungen an den actionreichen Tag sofort vergessen lassen (ein Indianer kennt keinen Schmerz)  

Zum Mittagessen waren wir in einem netten Restaurant mit einem traumhaften Blick über die Reisfelder Balis.


Wir hatten einen unvergesslichen Tag mit viel Spaß und Action. 

Viele Grüße
Babsi

Samstag, 11. August 2012

Selamat datang


Endlich in Bali angekommen kann man hier die Seele baumeln lassen. Erst mal das Hotel erkunden und danach einen langen Spaziergang am Strand.



Danach muss ein lauschiges Plätzchen zum Entspannen gefunden werden. Eine Liege unter Palmenwedel oder doch lieber ein Pavillon für zwei?


Hab mich nun doch für die Liege entschieden, jetzt noch Sonnenbrille und einen spannenden Roman auspacken.

Ein Blick auf meine Schattenumrisse zeigen mir, das ich doch mal wieder Sport machen sollte. (Dabei möchte ich aber erwähnen, das der Schatten mich eher unvorteilhaft darstellt)


Da hilft nur noch ein Sprung in den Pool und Bahnen schwimmen. (Ob leichtes Schwimmen und Dahintreiben einen Kilos verlieren lassen?)
Es gibt nichts schöneres, wenn man sich bei tropischer Hitze im Pool abkühlen kann.


Nach meinen sportlichen Höchstleistungen (ha, ha, ha) habe ich mir einen Besuch im Spa verdient. Eine Rückenmassage für umgerechnet 15 Euro muss man einfach machen. Danach fühle ich mich so relaxt und ....


 ... verdammt hungrig. 

Geduscht, umgezogen und ab ins Restaurant. Zum Abschluss des Tages gönne ich mir ein balinesisches Essen. Es gibt Riesengarnelen mit Pak Choi und Reis und als Dessert gefüllte Crêpe mit Kokosnuss und Jackfrucht.


Aber Bali hat weit mehr zu bieten, als ausgedehnte Strandtage mit Massagen und Essen. Was man alles auf der Insel unternehmen und sehen kann, zeige ich Dir in den kommenden Posts.

Viele Grüße
Babsi


PS. "Selamat datang" ist balinesisch und heißt "Willkommen"