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Sonntag, 30. November 2014

Aufgeschichtet

Mit Entsetzen musste ich heute feststellen, das wir bereits den ersten Advent haben. So wollte ich noch einen Adventskranz besorgen und hab es dann mangels Zeit doch aufgeschoben/ vergessen. Wer hätte aber auch daran gedacht, das wir im November bereits den ersten Advent feiern. Um heute doch noch ein wenig weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen, habe ich unser Wohnzimmer mit ein paar Kerzen und vereinzelten Weihnachtsstücken dekoriert. 

Passend zum ersten Advent, wollte ich schon immer einen Baumkuchen backen.  Bis jetzt kannte ich nur die Baumkuchenspitzen aus dem Supermarkt, die bei mir einen absoluten Suchtfaktor auslösen. Wenn man erst mal angefangen hat, muss man auch die ganze Schachtel leer essen. Nach einigen Videos aus dem Internet zum Thema Baumkuchen, habe ich mich dann selbst ans Backen gewagt. Und tatsächlich war es viel einfacher, als ich es mir vorgestellt habe. Der Teig schmeckt bereits roh so lecker, das ich auch glatt auf den Kuchen hätte verzichten können (nicht an gutem Rum sparen). Einzig allein, die ganze Zeit beim Backofen zu stehen, war etwas nervig. Aber dafür überzeugt das Ergebnis umso mehr. Und wenn man sich Mühe gibt, bekommt man tatsächlich viele wunderbare Schichten .




Zutaten für eine 20 cm Springform 

6 Eier
250 g Butter
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Esslöffel braunen Rum
150 g Mehl
100 g Speisestärke
3 TL Backpulver
300 g Zartbitterschokolade


Von den 6 Eiern, vier Eier nach Eigelb und Eiweiß trennen und das Eiweiß steif schlagen. Die weiche Butter schaumig schlagen und nach und nach den Zucker und Vanillezucker unterrühren. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, die Eigelbe, zwei ganze Eier und den Rum hinzufügen. Mehl, Speisestärke und Backpulver miteinander mischen und löffelweise unterrühren. Zum Schluss das steife Eiweiß unterrühren, bis ein luftiger Teig entstanden ist.


Den Backofen auf die höchste Stufe einstellen und den Grill hinzuschalten. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder mit Butter fetten. Einen Esslöffel Teig auf dem Boden verstreichen und die Backform für 1-2 Minuten unter den Grill stellen. Wird die Oberfläche braun, die Backform rausholen und wieder einen Esslöffel Teig darauf verteilen. (Vorsicht, der Übergang zwischen braun und verbrannt liegt sehr dicht beieinander. Daher sollte man die ganze Zeit beim Ofen bleiben). Da der Boden bereits warm ist, verläuft der Teig und lässt sich gut verteilen. Anschließend wieder für 1-2 Minuten in den Backofen geben. Das ganze solange machen, bis der Teig aufgebraucht ist. 


Den Kuchen auskühlen lassen und vorsichtig aus der Backform holen. Den Baumkuchen auf ein Gitter stellen und Schokolade schmelzen. Den Kuchen damit überziehen und die überflüssige Schokolade abziehen. Zum Trocknen der Schokolade, den Kuchen in den Kühlschrank stellen.


Die Kunst beim Baumkuchen Backen liegt meiner Meinung nach in Geduld und den Punkt zwischen Braun und Verbrannt abzupassen. Um möglichst viele Schichten zu backen, sollte man wirklich nicht mehr als einen Esslöffel Teig verstreichen. Und immer schön beim Backofen stehen bleiben, da der Übergang von gebräunt bis verkohlt sich teilweise im Minuten/ Sekundenbereich befindet. 

Meinen nächsten Baumkuchen werde ich mit Marzipan probieren, da ich von meinem Backergebnis begeistert bin. Also habe keine Scheu, einen Baumkuchen selbst zu backen. Es war tatsächlich viel einfacher, als ich gedacht habe.

Wünsche Dir einen schönen ersten Advent und liebe Grüße

Babsi


Montag, 17. November 2014

Adventskalender *Zahlendreher*

Irgendwas stimmt nicht mit meinem Zeitgefühl. War vor wenigen Wochen nicht erst Herbstanfang, dann Halloween und nun haben wir in knapp 5 Wochen Weihnachten. Wenn das in diesem Tempo weitergeht, verpasse ich noch die Festtage. Und wie jedes Jahr, habe ich mir einiges vorgenommen, wie Plätzchen backen, nicht auf den letzen Drücker zu dekorieren, zeitig Geschenke zu besorgen und dem liebsten Mann einen Adventskalender zu basteln. 

Ein Ziel habe ich bereits jetzt schon erreicht, denn letztes Wochenende bin ich mit dem ersten Adventskalender fertig geworden. Dieses Jahr habe ich besonders viele Ideen. Davon werde ich zwei umsetzten und Dir zeigen. Mein Adventskalender besteht aus Zahlen. Ich weiß, sehr einfallsreich, wobei doch jeder Adventskalender mit den Zahlen von 1 bis 24 nummeriert ist. Da hast Du vollkommen recht, nur bei mir sind die Zahlen die Deko Elemente auf dem Kalender. Dafür bin ich in den letzten Wochen mit meinem Handy durch die Stadt geschlichen und habe unzählige Aufnahmen von Zahlen gemacht. Ich war erstaunt, wie viele Zahlen einem im täglichen Leben begegnen, wenn man sie bewusst wahrnimmt. Und davon gibt es wirklich eine Menge, die nicht nur von 1 bis 24 sind. Hausnummern, Verkehrszeichen, Aufzugsanzeigen, Spindnummern, Bodenkennzeichnungen,  Hinweisschilder, elektrische Anzeigen, ....


Und daraus sind 24 individuelle Kalendertüten geworden, die ich mit selbst fotografierten und ausgewählten Zahlen dekoriert habe. Wenn Dir die Idee gefällt, dann brauchst Du dafür folgendes:

24 Tüten z.B. von hier
Masking Tape z.B. von hier
Fotoabzüge mit Zahlen in 10 x 15 cm
Klebstoff (flüssig oder als Stick)


So bin ich am Samstag zum Lieblingsdrogeriemarkt gedüst und habe mir meine Zahlen als Fotoabzüge im Format 10 x 15 cm vor Ort gedruckt. Den Rest wie Papiertüten, Masking Tape und das Wichtigste, die süßen Leckereien, hatte ich bereits zu Hause. Für das Gestalten des Zahlenkalenders, die Fotozahlen auf die gewünschte Größe zurecht schneiden. Dabei habe ich nur oben und unten ein paar Zentimeter abgeschnitten. Die Fotos auf der Rückseite mit Klebstoff bestreichen und auf den Tüten positionieren. 


Damit der Adventkalender etwas weihnachtlicher wirkt, habe ich ihn mit Masking Tape verziert und befüllt. Zum Befüllen eignen sich immer gut Schokolade und Lieblingspralinen, Rubbellose, kleine selbstgemachte Gutschein wie z.B. hier, Socken (die kann man immer brauchen), Lieblingstee, Lippenbalsam oder Handcreme im Taschenformat, ...


Zum Schluss die einzelnen Kalendertüten mit Masking Tape verschließen und den Kalender verschenken. Wenn Dir die Idee gefällt, hast Du noch knapp zwei Wochen Zeit, ihn zu basteln. Dabei geht jedoch mehr Zeit zum Fotografieren der Zahlen drauf, als den Kalender selbst zu basteln.


Wenn Du noch auf der Suche nach einer anderen Idee bist, empfehle ich noch folgende Adventskalender:


Oder Du lässt Dich in den nächsten Tagen überraschen und ich zeige Dir meine nächste Adventskalender Idee.

Wünsche Dir viel Spaß beim Nachbasteln und liebe Grüße

Babsi



Samstag, 21. Dezember 2013

Mit Mozart unter dem Christbaum

Der Count Down läuft und ich bin endlich in den letzten Zügen. Die Weihnachtsgeschenke sind verpackt und meine letzten To Dos sind auch bald geschafft. Allerdings sieht meine Küche aus, als hätte hier eine Schlammschlacht stattgefunden. Seit gestern bin ich hier am Werkeln um meine "Geschenke aus der Küche" fertig zu stellen. Meine Familie ist verrückt nach Marzipan und daher gibt es dieses Jahr für alle Mozartkugeln als Cake Pops. Die sehen nicht nur gut aus, sondern schmecken auch fantastisch. Das müssen sie auch, weil ich sehr viel Zeit und Arbeit damit verbracht habe. Die Cake Pops ist definitiv kein Last Minute Weihnachtsgeschenk.


Auf der Suche nach Amarena Kirschen bin ich fast verzweifelt. Im sechsten Anlauf in verschiedenen Supermärkten bin ich dann im Spezialitäten Regal fündig geworden. Die Kirschen haben mir definitiv den letzten Nerv geraubt, aber eine Alternative wäre mir dazu nicht eingefallen.


Für 25 Cake Pops benötigst Du:

50 g Nougat
30 g Pistazienkerne
400 g Marzipan Rohmasse
60 g Amarena Kirschen
4 Vollkornkekse (hier kernige von Hobbits)

300 g Zartbitterschokolade
25 Lollistiele


Laut Rezept müssen die Pistazien fein gemahlen werden. Habe hier auf meinen Pürierstab zurückgegriffen (Blitzhacker oder Mörser wären alternativen). Das Pistazienmehl  mit 200 g Marzipan zu einem homogenen Teig verkneten. Anschließend das Pistazienmarzipan zu einer ca. 25 cm langen Rolle formen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Das Nougat in 25 gleichmäßige Würfen schneiden. Die Marzipanscheiben flach drücken und einen Nougatwürfel hineinlegen. Mit der Marzipanscheibe komplett umwickeln und zu einer Kugel rollen. Eine insgesamt sehr klebrige Angelegenheit.


Die Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen und sehr fein hacken. Vollkornkekse fein bröseln (z.B. die Kekse in einen Plastikbeutel geben und mit einem Nudelholz mehrmal drüber rollen). Die gehackten Kirschen mit den Keksbröseln und den restlichen 200 g Marzipan in eine Schüssel geben und gut vermengen. Ist die Marzipanmasse sorgsam verknetet, für wenige Minuten ziehen lassen. Anschließend wieder zu einer ca. 25 cm langen Rolle formen und 1 cm dicke Scheiben abschneiden. Mit der Hand flach drücken und die grüne Pistazienmarzipan Kugel hineingeben. Anschließend mit der braunen Marzipanmasse umgeben und wieder zu einer Kugel rollen. In jede Kugel einen Lollistiel stecken und über Nacht im Kühlschrank kühl stellen.


Am nächsten Tag die Schokolade klein hacken, auf dem Herd (bei Induktion) oder auf einem Wasserbad schmelzen. Danach die Schokolade wieder vollständig abkühlen lassen und erneut erhitzen. Die Kugeln komplett in die Schokolade tunken und die überflüssige Schokolade vorsichtig abklopfen. Zum Trocknen habe ich die Stiele in Steckmoos gesteckt. 

Da ich die Mozart Cake Pops verschenken möchte, habe ich sie in Zelluphantüten verpackt. Dazu den Boden der Tüten ausgemessen und aus Pappkarton entsprechend kleine Böden ausgeschnitten. Diese mit Geschenkpapier umwickelt und in die Zelluphantüten gesetzt (so haben die Cake Pops einen besseren Stand in den Tüten). Dann müssen nur noch die gut getrockneten Mozart Cake Pops dazu (hier jeweils 4 Stück) und mit einem Anhänger aus Fimo und ein wenig Tannengrün dekorieren.


Jetzt bräuchte ich noch ein wenig Hilfe in der Küche! Wer hat Lust mit mir die Küche zu schrubben? Niemand, das hab ich mir fast gedacht, ich nämlich auch nicht. Aber da muss ich wohl durch.

Wünsche Dir ein paar wunderschöne Weihnachtsfeiertage mit leckerem Essen, vielen Geschenken und Deiner Familie.

Liebe Grüße
Babsi

Dienstag, 10. Dezember 2013

Heiß, Heißer, Hugo

Schon in Weihnachtsstimmung? Ehrlich gesagt kann ich es noch gar nicht fassen, das dieses Jahr schon fast zu Ende ist. Viel zu schnell sind Sommer und Herbst an mir vorbeigezogen. Die Supermärkte haben bereits Ende September mit dem Verkauf von Lebkuchen, Spekulatius und Adventskalendern die Weihnachtsfeiertage eingeläutet. Und doch ist es irgendwie an mir vorbeigegangen. Vielleicht kann mich am Wochenende ein Besuch auf die Weihnachtszeit einstimmen. Kalt genug soll es schließlich ja werden. 


Laut einer Zeitschrift soll das neue Winter-In-Getränk ein "Heißer Hugo" sein. Also bin ich heute kurzer Hand nach der Arbeit in den Supermarkt und habe alles für einen Hugo besorgt. Bis jetzt kannte ich ihn als leckeres und süffiges Getränk für den Sommer. Und was soll ich sagen, der "Heiße Hugo" schmeckt einfach genial. Mal eine andere Alternative zu Glühwein und Punsch, der auf den Weihnachtsmärkten meist überteuert angeboten wird und nicht schmeckt.

Für 6-8 Gläser benötigst Du

1,5 L trockenen Weißwein
ca. 350 ml Holunderblütensirup
Limettensaft
Minzzweige

Weißwein und Holunderblütensirup in einem Topf erhitzen, nicht kochen. Je nach Geschmack und Säuregehalt des Weines mehr oder wenige Holunderblütensirup verwenden und mit dem Saft einer Limette abschmecken. Die Minzzweige waschen, abtrocknen und in Gläser geben. Mit dem heißen Wein aufgießen und genießen.


Und ehrlich, er schmeckt mir noch besser als Glühwein und Punsch. Nur eine heiße Schokolade mit Rum würde ich noch vorziehen. Probier es einfach aus und wenn Dir die winterliche Variante nicht zusagt, dann stoß Silvester mit einem Prosecco Hugo an.


Wünsche Dir eine schöne Adventszeit, mit vielen entspannten Momenten, einem Weihnachtsmarkt Besuch und einem heißen Hugo.

Liebe Grüße
Babsi

Montag, 25. November 2013

Last Minute Adventskalender

In knapp 5 Wochen ist Weihnachten und ehrlich, ich bin noch nicht soweit. Das Jahr ist nur so dahin gerast und alle guten Vorsätze und Taten an mir vorbei. Und gerade für die Weihnachtszeit hatte ich mir einiges vorgenommen und werde es wohl doch nicht schaffen. Daher habe ich mich dieses Jahr für einen "Last Minute Adventskalender" entschieden. Der ist mit ein wenig Geschicklichkeit schnell gebastelt und kann nach Wunsch gefüllt werden. Hatte noch meinen Adventskalender To Go aus den letzten Jahren (hier klicken), aber den wollte ich nicht schon wieder hernehmen.

Was Du dafür benötigst:

dünnes Tonpapier oder weihnachtliches Scrapbookpapier (für 24 Tüten)
Kleberoller
Stempel und Stempelkissen, Dymoprinter oder Edding (alles was vorhanden ist)
 Schere und Zickzackschere (wenn vorhanden)
Nähmaschine und Faden 


Zunächst das Papier auf 24 gewünschten Größen schneiden. Für meine Adventstüten habe ich das DIN-A4 Tonpapier mehrmals geteilt. Meine kleinen Tüten haben die Maße ca. 10,5 x 15cm, mittlere Tüten 21 x 15cm und  die große Tüten 10,5 x 30cm. Dabei kann man auch noch variieren, ob diese längs oder quer zusammenklebt werden.

Wenn man das Papier noch bestempeln möchte, sollte man dies in diesem Schritt tun und die Zahlen aufstempeln.


Anschließend den Klebstoff an zwei benachbarten Kanten auftragen und das Papier zu einer Rolle formen. Die Kante für die Rolle festdrücken und anschließend die seitliche Klebekante festdrücken.


Nun mit der Nähmaschine das verklebte Ende absteppen und die Fäden abschneiden.


Nun kann die Tüte gefüllt werden. Hierzu eigenen sich diverse Süßigkeiten, Rubbellose oder kleine Aufmerksamkeiten. Anschließend das andere Ende entgegengesetzt knicken und ebenfalls zunähen.


Die nicht bestempelten Tüten habe ich mit einem Dymoprinter beschriftet. Das bringt ein wenig Abwechslung bei der Optik. Alternativ kann man die Tüten auch mit einem weißen Edding beschriften oder Zahlenaufkleber aufbringen. Zum Schluss die überflüssigen Fäden von den Tüten abschneiden und wer mag kann die Ränder noch mit einer Zickzackschere bearbeiten.

Puh, jetzt habe ich zumindest Punkt 1 meiner To Dos für Weihnachten noch rechtzeitig geschafft. Am Wochenende folgt dann gleich Punkt 2, die Weihnachtsdeko raussuchen und die Wohnung ein wenig dekorieren. Von Punkt 3 und 4 will ich lieber mal nicht reden ....

Und wie sieht es mit Deinen Weihnachtsvorbereitungen aus? Hängst Du auch hinterher oder bist Du bereits voll dabei?

Liebe Grüße
Babsi

Dienstag, 18. Dezember 2012

Adventstürchen 18

Eine selbstgemachte Backmischung ist eine schöne Idee zum Verschenken. Und jetzt in der Weihnachtszeit passen Zimtsterne perfekt dazu. Dafür habe ich mir ein schönes Glas (leider etwas zu groß) besorgt, alle Zutaten hineingefüllt und eine Backanleitung beigefügt.


Zutaten für die Backmischung:
3 Eiweiß
200 g Zucker
375 g Mandeln
2 gestrichene TL Zimt

Einkaufszettel für den Beschenkten:
3 Eiweiß
100 g Puderzucker

Zubereitung:

Den Ofen auf 150°C vorheizen. Das Eiweiß sehr steif schlagen, den Zucker löffelweise hinzufügen und darunter schlagen. 4 gehäufte Eßlöffel der Schaummasse zum Bestreichen der Sterne beiseite stellen.
Die selbstgemachte Backmischung unter die Baisermaße mischen. Den Teig auf einem mit Puderzucker bestreuten Brett ausrollen (nicht zu dünn) und Sterne ausstechen. Die Zimtsterne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit der zurückbehaltenen Schaummasse bestreichen und etwa 20 Minuten bei 150°C backen.


Man kann natürlich auch die Zimtsterne selber backen und einem Glas verschenken. Dann kann der Beschenkte sich direkt daran erfreuen.

Alles Liebe
Babsi

Sonntag, 16. Dezember 2012

Adventstürchen 16



Wir staunen und sind hell entzückt:

"Wie herrlich ist der Markt geschmückt!"
Und mittendrin, bestrahlt von Licht,
das Christkind seine Botschaft spricht.

Ein Chor das Weihnachtslied anstimmt,

der Zauber uns gefangen nimmt.
Hier, um den großen Tannenbaum,
lebt er: Der Weihnachtswundertraum!

In uns das Kind erwachen will,

das sich noch heute, wenn auch still,
auf´s weihnachtliche Wiegenfest,
von Herzen freut, wenn man es lässt.

Lasst es nur zu, habt doch den Mut.

Das „Kind sein“ tut uns allen gut.
Vergesst den Stress, nur Menschlichkeit
ist Trumpf, in dieser stillen Zeit.

Wünsche Die einen schönen dritten Advent

Alles Liebe
Babsi

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Adventstürchen 12

Meine Wohnung habe ich weihnachtlich und gemütlich geschmückt, aber mein Balkon sieht in der Winterzeit immer sehr karg und trostlos aus. Um auch hier ein winterliches Highlight zu schaffen, habe ich mir eine Eislaterne gebastelt.


Ideal sind natürlich winterliche Temperaturen unter 0°, damit die Laterne auch was wird. Das Prinzip der Eislaterne ist ganz einfach. Du brauchst zwei Gefässe, die ineinander gestellt und der Zwischenraum mit Wasser gefüllt wird. In den Zwischenraum kannst Du zur Deko Zweige, Beeren, Blätter oder auch Gewürze geben. Nun das ganze draußen frieren lassen, bis aus dem Wasser Eis ist.


Anschließend die beiden Gefäße entfernen (falls es nicht sofort funktioniert, mit warmen Wasser oder wenigen Minuten antauen in der Wohnung nachhelfen) und ein Teelicht in die Eislaterne stellen.


Und schon hast Du Dir schon Dein individuelle Eislaterne für Balkon oder Terrasse gezaubert?

Liebe Grüße
Babsi




Montag, 10. Dezember 2012

Adventstürchen 10

Du hast noch keine Ahnung, was Du an Deine Freunde an Weihnachten verschenken sollst? Wie wäre es mit ein paar selbst gebackenen Schoko Cantuccini.


Zutaten für 50 Stück:

140 g Haselnusskerne
180 g Mehl
200 g Zucker
50 g Kakaopulver
1 Prise Salz
1 TL Natron
3 Eier
75 g Schokotropfen

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Haselnüsse auf ein Backblech geben und im heißen Ofen für ca. 10 Minuten rösten (dabei löst sich bereits die braune Schale). Die Nüsse in ein Tuch geben und kräftig aneinander reiben, damit sich die Haut löst (dabei verbreitet sich ein wunderbarer Duft in Deiner Küche). Anschließend die Nüsse ohne Haut beiseite stellen.


Die Hitze im Ofen auf 160°C reduzieren. Mehl, Kakao, Zucker, Salz und Natron mischen. Die Eier mit einem Mixer verschlagen und die Mehlmischung darunter geben. Wenn alles gut verrührt ist, die Haselnusskerne und die Schokotropfen dazugeben und gut verrühren. Der Teig ist sehr klebrig, lässt sich aber mit ein etwas Mehl zu zwei Rollen formen (ähnlich wie lange Baguettebrote). Beide Rollen mit viel Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Das ganze im Ofen bei ca. 30 Minuten backen (der Teig verläuft dabei in die Breite und bekommt eine leichte Kruste).


Die beiden Brote ca. 15 Minuten auskühlen lassen und die Hitze im Ofen auf 140°C reduzieren. Die Brote in ca. 25 Scheiben schneiden und nebeneinander wieder auf das Backblech legen. Diese dann für weitere 30 Minuten im Ofen backen. Anschließend aus dem Ofen holen und gut auskühlen lassen.

Die Cantuccini halten sich über die Weihnachtszeit, wenn sie in einer luftdicht verschlossenen Dose aufbewahrt werden.


Viel Spaß beim Nachbacken und alles Liebe
Babsi



Sonntag, 9. Dezember 2012

Adventstürchen 9


Weihnacht im Städtchen

Weihnacht im Städtchen, die Lichter so bunt
die Häuser mit Sternen geschmückt.
Der Mond über`m Dach, so hell und so rund
die Fenster mit Bilder bestückt.

Schaufenster leuchten ihr Licht in den Schnee,
die Menschen, sie stehen davor.
Die Lieder der Weihnacht, sie schweben vorbei
und dringen ganz leis in mein Ohr.

Aus Buden kommt wieder der Lebkuchenduft,
erinnert mich an alte Zeit.
Vergangenheit liegt überall in der Luft,
die Kindheit ist nicht mehr soweit.

Ich geh in Gedanken als Kind durch die Stadt
die Lieder, der Duft und das Licht.
So vieles ist anders, als früher es war
doch Weihnachten ändert sich nicht.

Bernd Walf


Wünsche Dir einen verschneiten zweiten Advent

Alles Liebe
Babsi

Samstag, 8. Dezember 2012

Adventstürchen 8

Hast Du Lust auf ein paar Knabbereien? Für kleines Geld habe ich mir schnell und günstig ein Knabbermix selbst hergestellt. Die Nüsse sind lecker zu einem gemütlichen Fernsehabend, als Mitbringsel zu Freunden oder auch als ein Geschenk aus der Küche zu Weihnachten.

Anlass für das Ausprobieren war wieder ein Rezept aus dem Internet, das ich jedoch mangels der vorhandenen Zutaten ein wenig abgewandelt habe. Was mir an dem Nuss-Mix Rezept gut gefallen hat, das es ohne Öl und Eiweiß zubereitet wird.


Für die Knabbernüsse kann man beliebige Nußsorten verwenden. Habe hier einen fertigen Nußmix von Aldi gekauft (Haselnusskerne, Cashewkerne, Walnusskerne, Mandeln). Das wunderbare dabei, Du kannst je nach Geschmack variieren, z.B. mit Currypulver (bzw. Garam Masala) oder andere Gewürze wählen. Dazu passen unter anderem auch frischer Thymian oder Rosmarin.


Für das Rezept benötigst Du:

180 ml Wasser
100 g Zucker
1,5-2 TL Salz 
200 Nußmix
2 TL Paprikapulver
1/2 TL Chiliflocken


Für die Zubereitung das Wasser mit dem Zucker aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen (es entsteht eine Art dünner Sirup). Den Topf vom Herd nehmen und die Nüsse hineingeben. 3 Minuten stehen lassen und immer wieder umrühren, damit sich der Sirup um die Nüsse verteilt.



Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die Gewürze in einem Mörser gut vermischen und in eine Schüssel geben. Ist noch zuviel Flüssigkeit an den Nüssen, sie durch ein Sieb abgießen und nur kurz abtropfen lassen. Anschließend zu den Gewürzen in die Schüssel geben. Alles gut vermengen und die Nüsse möglichst flach auf dem Backbleche verteilen. Bei 175°C ca. 20 Minuten rösten, dabei einmal “umrühren”.


Danach die Nüsse auskühlen lassen und servieren. Die Nüsse halten sich in einem luftdicht verschlossenen Behälter 2-3 Tage.


Viel Spaß beim Knabbern und alles Liebe

Babsi

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Adventstürchen 6

Heute habe ich mir etwas besonderes für Dich ausgedacht, ein Give-away vom Nikolaus. Von ihm bekommst Du nicht die Rute, sondern wenn Dir Dein Los Glück bringt, ein kleines Geschenk zur kalten Winterzeit.

Da die Haut bei den kalten Temperaturen schnell in Mitleidenschaft gezogen wird, verlose ich von L`Occitane


Handcreme "Pivoine Flora"
Fußcreme mit 15% Shea Butter
und Lippenbalsam mit 100% Shea Butter


1. Was Du tun musst, um an der Verlosung teilzunehmen? Du bist ein regelmässiger Leser meines Blogs von Google Friend Connect.

2. Schreibe mir einen Kommentar unter diesen Post

3. Wenn Du die Verlosung auf Deinen Blog verlinkst, hast Du eine zusätzliche Gewinnchance. Dafür bitte das obige Bild verwenden und in Deinem Kommentar mit vermerken. 

Teilnehmen kann natürlich jeder mit und ohne Blog. Bei Teilnehmern ohne Blog, hinterlasse bitte Deine Email Adresse im Kommentar.

Das Gewinnspiel ist für Leser aus Deutschland und Österreich. Teilnahme unter 18 Jahren nur mit Erlaubnis des Erziehungsberechtigten. Rechtsweg ausgeschlossen.

Das Gewinnspiel endet um 24:00 Uhr am 16.12.2012.

Drücke Dir beide Daumen

Liebe Grüße
Babsi


Mittwoch, 5. Dezember 2012

Adventstürchen 5

Sie duften auf jeden Weihnachtsmarkt schon von der Ferne. Die gebrannten Mandeln sind ein Muss bei meinen Weihnachtsmarktbesuchen. Nur leider sind die meisten Weihnachtsmärkte sehr kommerziell und die Preise viel zu teuer.


Da muss man eben mal improvisieren und sich seine gebrannten Mandeln selbst zaubern. Hier ein Rezept für gebrannte Mandeln und Walnüsse.

Dafür benötigst Du:

200 g Zucker
1 Päckchen Vanillin Zucker
1/2 TL Zimt
200 g Mandelkerne oder Walnüsse
Backpapier

Knapp 1/8 Liter Wasser, mit Zucker, Vanillin Zucker und  Zimt in einer beschichteten Pfanne aufkochen. Die Mandeln oder Walnüsse dazugeben und unter ständigem Rühren kochen, bis das Wasser verkocht ist. Habe mich hier für Walnüsse entschieden, da diese mal ausprobieren wollte.


Jetzt riecht meine Wohnung nach Weihnachten und die Walnüsse sind super lecker. Gleich was für heute Abend zum Knabbern.

Das Rezept eignet sich bestimmt auch für andere Nußsorten, einfach mal ausprobieren.

Alles Liebe 
Babsi