Mittwoch, 22. Oktober 2014

Soul Food im Oktober

Du willst jemanden mit allen Sinnen verführen? Dann empfehle ich Dir frische Feigen. Farbe, Geschmack und Konsistenz sind einfach ein Genuss. Für mich zählen sie definitiv zu meinem Lieblingsfrüchten. Allerdings nur frisch, getrocknet mag ich sie überhaupt nicht. Auf meinem Blog hab ich schon verschiedene Gerichte mit Feigen vorgestellt.

Heute habe ich mich für die Kombination Feige und Gorgonzola auf Flammkuchen entschieden. Der würzige Schimmelkäse und die Süße der Feige harmonieren perfekt miteinander. Und da ich es mir so einfach wie möglich machen wollte, hab ich  auf fertigen Flammkuchenteig zurückgegriffen. Diesen bekommt man in jeder gut sortierten Kühltheke im Supermarkt. Und nicht nur das, dort gibt es wirklich eine vielfältige Auswahl von Pizza-, Blätter-, Flammkuchen-, Hefe und Yufkateig. 



Zutaten für 2 Personen

1 Rolle fertigen Flammkuchenteig
1 Becher Schmand oder Creme Fraiche
4 frische Feigen
1 Stück Grogonzola
1 handvoll frischen Rucola
Salz und Pfeffer



Backofen auf 200°C vorheizen. Den Flammkuchenteig auf einem Blech ausrollen. Den Becher Schmand auf dem Teig verteilen und mit Salz und Pfeffer würzen.  Die Feigen waschen, trocknen und in dicke Scheiben schneiden. Auf den Schmand legen und den Gorgonzola darüber bröseln. Zum Schluss einen Teil des Rucola darüber verteilen.


Das ganze für ca. 12 Minuten auf unterster Schiene backen. Vor dem Servieren den restlichen frischen Rucola darüber verteilen und in große Stücke schneiden.


Liebe Grüße

Babsi




Samstag, 18. Oktober 2014

Heißhunger auf Mug Cake

Schon mal was von Mug Cakes gehört? Sie sind die Lösung für meine Heißhunger Attacken auf etwas Süßes. Sozusagen ein Fast Food Kuchen, der innerhalb von 5 Minuten frisch auf den Tisch kommt.

Daran versucht hatte ich mich bereits vor mehreren Wochen. Mit meinem Heißhunger nach Zucker-Schokolade-Irgendwas hatte ich auf diversen Kochwebseiten gestöbert. Bis ich dann die Mug Cakes für mich entdeckt habe. Und was soll ich sagen, die Zubereitung war schnell und einfach und mein Heißhunger nach einem Becher Kuchen gestillt. Und weil mein Mug Cake so lecker war, habe ich weitere Rezepte herausgesucht und ausprobiert. Hier meine Top Rezepte für den süßen Hunger zwischendurch:


Mug Cake mit Heidelbeere und Quark

ca. 30 g Butter
1 Ei
2 EL Zucker
1 TL Vanillezucker
1 1/2 EL Quark
1/2 TL Zitronenabrieb
5 EL Mehl
1/2 TL Backpulver
2 EL Heidelbeeren (oder andere Beeren nach Wahl)


Butter in einer Tasse in der Mikrowelle schmelzen. In einer Schale Ei schaumig schlagen und nach und nach den Zucker, Vanillezucker, Quark, Zitronenschale, Mehl, Backpulver und die geschmolzene Butter unterrühren. Die gewaschenen Heidelbeeren unterheben und alles in eine Tasse füllen. In der Mikrowelle bei 800 Watt ca. 40 bis 50 Sekunden backen.


Mug Cake mit Schoko und weichem Kern

ca. 10 g Butter
1 Ei
4 EL Zucker
1/2 TL Vanillezucker
3 EL Kakaopulver


Butter in einer Tasse in der Mikrowelle schmelzen. In einer Schale Ei schaumig schlagen und nach und nach den Zucker, Vanillezucker, Kakaopulver und die geschmolzene Butter unterrühren. In eine Tasse füllen und für 60 Sekunden bei 800 Watt in der Mikrowelle backen.



Mug Cake mit Banane und Schokostückchen

ca. 30 g Butter
1 Ei
4 EL Zucker
1 TL Vanillezucker
1 EL Milch
1 kleine Banane
8 EL Mehl
1/2 TL Backpulver
1 EL gehackte Schokolade


Butter in einer Tasse in der Mikrowelle schmelzen. Banane schälen und zu feinem Püree stampfen. In einer Schale ein Ei schaumig schlagen und nach und nach den Zucker, Vanillezucker, Milch, Bananenpüree, Mehl, Backpulver und die geschmolzene Butter unterrühren. Die gehackte Schokolade unterheben und alles in eine Tasse füllen. In der Mikrowelle bei 800 Watt ca. 40 bis 50 Sekunden backen.



Mug Cake mit Toffee und Schokolade

ca. 30 g Butter
1 Ei
3 EL Zucker
1 EL Milch
2 EL Kakaopulver
6 EL Mehl
1/2 TL Backpulver
3 Stück weichen Toffee (Karamell)


Butter in einer Tasse in der Mikrowelle schmelzen. In einer Schale Ei schaumig schlagen und nach und nach den Zucker, Milch, Kakaopulver, Mehl, Backpulver und die geschmolzene Butter unterrühren. Den gehackten Toffee unterheben und alles in eine Tasse füllen. In der Mikrowelle bei 800 Watt ca. 70 bis 80 Sekunden backen.



Folgende Tipps solltest Du dabei beachten:

  • Die Zubereitung immer in einer Schale machen, damit sich die Zutaten zu einer homogenen Masse verbinden.
  • Für das Backen in der Mikrowelle eine große Tasse wählen, da der Teig überlaufen kann (wer will schon danach die Mikrowelle sauber machen)
  • Jede Mikrowelle ist anders, daher sind das Richtbackzeiten
  • Keine Sorge, wenn nach dem Backen der Teig noch feucht ist, nach zwei Minuten wird er fest
  • Den Kuchen nach dem Backen kurz auskühlen lassen, sonst verbrennst Du Dich
  • Du solltest nur geeignete Tassen für die Mikrowelle verwenden (z.B. Porzellan)
  • Die Tasse mit einem Tuch/ Topflappen herausholen, sonst verbrennst Du Dich (hab noch eine dicke Brandblase am Finger)
  • und ohne Mikrowelle geht es leider nicht


Und mit was stillst Du Deinen Heißhunger auf Süßes?

Sonnige Grüße

Babsi

Montag, 6. Oktober 2014

Portugiesische Gelassenheit

Auf die Frage, was fällt Dir zu Portugal ein, kommen mir spontan  Tempelritter, Portwein und traumhafte Küstenlandschaften in den Sinn. Die Seefahrernation hat viel zu bieten und ist gleich mehrere Reisen wert. Aber nicht nur landschaftlich und kulturell ist dieses Land vielsagend, sondern noch mehr seine Bewohner. Die Portugiesen sind ein stolzes Volk, tolerant und hilfsbereit, immer freundlich. Mit ihrer portugiesischen Gelassenheit haben sie mich und ihr wunderschönes Land überzeugt. Und ganz neben bei auch ihre Süßspeisen.

Unter anderem habe ich die kleinen Pastéis de Nata (kleine Puddingtörtchen) kennen und lieben gelernt. Die Törtchen sind schnell und einfach zubereitet und mit einem Galao (portugiesischer Milchkaffee) der perfekte Nachmittagsbegleiter. 


Zutaten für 12 Pastéis de Nata

1 Packung fertigen Blätterteig aus dem frische Regal (ca. 270 g)
1 TL Butter
500 ml Milch
250 g Zucker
2 EL Mehl
Salz
1 Vanilleschote
1 Ei
5 Eigelbe
4 EL Zucker


Den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und kurz ruhen lassen. Teig auf einer leicht bemehlten Fläche entrollen. Daraus 12 Kreise (ca. 10 cm) ausstechen (z.B. mit einer großen Tasse). Die Teigkreise leicht mit einem Nudelholz vergrößern und in die gefetteten Mulden eines Muffinsblechs legen. Anschließend das Muffinblech mit dem Blätterteig im Kühlschrank kühl stellen.


Eine Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. Milch, Butter und die ausgekratzte Vanilleschote in einen Topf geben und aufkochen. Nachdem Aufkochen die Vanilleschote enfernen und Mehl, Zucker und eine Prise Salz hinzufügen. Mit einem Schneebesen gut rühren, damit es keine Klumpen gibt. Vorsichtig köcheln lassen und immer wieder rühren. Vanillemark mit dem Ei und den Eigelben vermengen. Den Topf von der Herdplatte ziehen und die Eimasse unterrühren (auch hier am Besten mit dem Schneebesen). Die fertige Puddingmassen mit einem Löffel in die Blätterteigmulden füllen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Umluft 12 bis 14 backen.


Die  Pastéis de Nata kurz auskühlen lassen und aus dem Muffinblech herausnehmen. Wer mag und hat, kann die Oberfläche der kleinen Törtchen noch mittels Zucker und Bunsenbrenner karamellisieren (wie bei einer Creme Brulee). Oder auch mit ein wenig Puderzucker bestäuben.


Wer mehr auf Schokolade steht, hier hatte ich bereits mal die Schokovariante gebacken.

Viel Spaß beim Nachbacken und liebe Grüße

Babsi


Samstag, 13. September 2014

Einfach ehrlich


Für Italienisches Essen bin ich immer zu haben und das auch mehrere Tage hintereinander, ist kein Problem für mich. Pizza, Pasta, Saltimbocca, Tomate Mozzarella, Antipasta, ... die Liste meiner Lieblingsgerichte ist verdammt lang. Vor allem die einfachen aber typischen Gerichte, machen für mich auch den Lifestyle der Italiener aus. Ihre Küche besticht durch einfache Zutaten, harmonierende Aromen ohne viel Schnickschnack oder außergewöhnlichen Zutaten. 

Jetzt habe ich die Spaghetti alle Puttanesca für mich entdeckt und zu meinem absoluten Lieblings Pasta Rezept gekürt. Hier schmeckt man jede einzelne Zutat, die perfekt harmonieren. Nix mit schwerer Sahnesoße, sondern leichte Sommerküche, die an die schönen Italienurlaube erinnert. 

Und hier noch ein wichtiger Tipp für Pasta Soßen. Bitte immer eine Kelle Nudelwasser aufheben. Das Nudelwasser mit der enthaltenen Stärke gibt vor allem Soßen mit Öl eine perfekte Emulsion und eine leichte, salzige Note. So erhält die Pasta Leichtigkeit und die Nudeln nehmen die Soße perfekt auf, ohne trocken zu schmecken.


Seitdem ich das Gericht zum ersten mal gekocht habe, lagere ich immer ein Glas Oliven, Kapern und Sardellen zu Hause. Wenn ich mal wieder planlos, plötzlichen Hunger oder spontanen Besuch bekomme, habe ich immer ein schnelles, schmackhaftes und leichtes Essen in Petto.

Und ganz wichtig, immer frischen Parmesan verwenden. Der fertig geriebene aus der Tüte schmeckt einfach nicht. Frischer Parmesan am Stück hält sich sehr lange im Kühlschrank und ist geschmacklich mit der Tüte nicht zu vergleichen.


Spaghetti alla Puttanesca für 2 Portionen:

250 g Spaghetti
2-3 EL Olivenöl
1-2 Knoblauchzehen
8 Sardellenfilets
8-10 kleine Tomaten
eine handvoll glatte Petersilie und Basilikum Blätter
3 TL Kapern
100 g schwarze Oliven (hier entsteint)
frischer Parmesankäse
Salz und Pfeffer


Nudeln in Salzwasser nach Packungsangabe al dente kochen. Die Tomaten waschen und halbieren. Petersilie und Basilikum waschen, trocknen und fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den gehackten Knoblauch und Sardellenfilets kurz erhitzen. Anschließend Kapern, Oliven und die halbierten Tomaten hinzufügen und weiter braten. Kurz bevor die Nudeln al dente sind, ein wenig Nudelwasser entnehmen. Die Nudel abgießend und mit in die Pfanne geben. 2 bis 3 EL Nudelwasser hinzufügen und die Nudeln in der Soße schwenken. Die gehackte Petersilie und Basilikum darüber streuen. Bei Bedarf noch Salzen und Pfeffern. Die Spaghetti Puttanesca servieren und mit frischen Parmesan bestreuen.


Und was ist dein momentanes Lieblingsgericht?

Liebe Grüße
Babsi





Mittwoch, 3. September 2014

Eine neue Bekanntschaft


Wenn mich jemand vor einem Jahr zu Quinoa gefragt hätte, hätte ich wohl die Stirn gerunzelt und eine Sportart vermutet (klingt so ähnlich wie Tai Chi, Qi Gong). Seit dem ich mich mit der veganen Küche beschäftige, habe ich viele neue Lebensmittel für mich entdeckt (z.B. hier). Heute meine ersten Gehversuche mit rotem Quinoa als Salat und ich fand ihn sehr lecker.

Quinoa enthält viele Mineralien, Vitamine, Nährstoffe und wird in verschiedenen Gerichten als Ersatz für Reis verwendet. Die Samen der Quinoa Pflanze erinnern mich im trockenen Zustand sehr an Chia Samen (gebe immer einen Löffel Chia Samen zu meinem Müsli). Beide Samen sie sind sehr hart und winzig. Während des Kochens  quillt der Quinoa auf, als würde er keimen. Persönlich fand ich den Geschmack eher nussig und bissfest. 


Warmer Quinoa Salat mit Chorizo für 2 Personen:

8 kleine Strauchtomaten
1 EL weißer Balsamico Essig
2 1/2 EL Olivenöl
200 g Quinoa (hier roter)
1 Avocado
4 Chorizo Würste 
1 handvoll frischer Spinat
4 Frühlingszwiebeln
2 rote Paprika
1 Limette
3-4 Zweige Koriander

200 g Creme Fraiche
Saft einer Limette
Salz und Pfeffer


Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Paprika waschen, vierteln (ohne Kerne) und mit der Hautseite auf ein Backblech legen. Auf der obersten Schiene im Backofen ca. 10 Minuten backen, bis die Haut dunkel (fast schwarz ist). Die Paprika herausholen und mit einem feuchten Tuch abdecken. Nach ca. 5 Minuten lässt sich die Haut sehr einfach mit einem Messer abziehen. Zum Schluss die Paprika in gleichgroße Stücke schneiden. Wer sich nicht so viel Arbeit machen möchte, nimmt bereits eingelegte Paprika ohne Haut aus dem Glas. 

Creme Fraiche in einer Schüssel verrühren und den Saft einer Limette dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Quinoa in einer heißen Pfanne für wenige Minuten anrösten. Anschließend in einen Topf mit Wasser geben und nach Packungsangabe kochen.

Die Frühlingszwiebeln und Tomaten waschen. Die kleinen Tomaten halbieren und die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Die Avocado teilen und in Scheiben schneiden. Dann die Haut von den Scheiben abziehen und in Stück schneiden. Alle drei Zutaten in eine große Schüssel geben und mit Saft einer Limette, Balsamico Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen. Vom Spinat die Stiele entfernen, waschen und trockenen. Vom Koriander die Blätter abzupfen.


Chorizo in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne anbraten. Die Zugabe von Öl ist meist nicht notwendig, da die Wurst sehr fettig ist.

Den Quinoa nach dem Kochen in ein feines Sieb gießen und kurz auskühlen lassen. Anschließend zu den Tomaten, Frühlingszwiebel, Avocado Mischung geben und unterheben.

Zum Anrichten den frischen Spinat auf Teller geben und darauf die Quinoa Mischung verteilen. Danach die gebratene Chorizo, Paprika und Koriander dazugeben. Mit wenigen Klecksen Creme Fraiche den Salat anrichten und noch warm servieren.


Chorizo ist mir bereits aus unseren Portugal und Spanien Reisen bekannt. Eine deftige Paprikawurst, dir mir gebraten am Besten schmeckt. Diese bekommt man meist abgepackt im Kühlregal oder Delikatessengeschäft. Alternativ könnte man auch Salsiccia (italienische Fenchelbratwurst) oder Kabanossi verwenden.

Bin nun auf der Suche nach anderen leckeren Quinoa Rezepten. Wie sind deine Erfahrungen damit und was zauberst Du aus den Samen?

Liebe Grüße
Babsi



Samstag, 30. August 2014

Ricotta goes Käsekuchen

Was war das für ein August? Regen und Temperaturen wie im Oktober. Dabei haben wir noch Sommer und der kalendarische Herbstanfang ist erst Ende September. Da bleibt mir nichts anderes übrig, als schwere Geschütze aufzufahren und mit viel guter Laune und einem spritzigen Kuchen dem Wetter die Stirn zu bieten. Mein Vorschlag ein zitronigen Käsekuchen mit Ricotta. Der hilft nicht nur bei trüber Stimmung, sondern tut auch was für die Figur (da muss ich wieder ein paar Runden Sport einlegen).


Zutaten für einen Ricotta Zitronen Käsekuchen:

200 g Vollkornkekse (hier Löffelbiskuit)
80 g Butter
750 g Ricotta
250 g Mascarpone
200 g Zucker
6 Eier
2 Zitronen (unbehandelt)


Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerkümmeln. Statt Löffelbiskuits kann man auch Vollkornkekse verwenden. Die Keks Krümmel mit weicher Butter verkneten und in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben. Die Krümmel am Boden gut andrücken (hab hier zum Andrücken einen Caipirinha Stößel verwendet). 


Den Ofen auf 180°C vorheizen. Zucker und Eier mit einem Mixer schaumig schlagen. Anschließend 2 Teelöffel Zitronenabrieb und 3 Teelöffel Zitronensaft hinzugeben geben. Ricotta und Mascarpone in eine Schüssel füllen und verrühren. Die Eimasse dazugeben und unterrühren. Anschließend die fertige Ricottamasse in die Springform füllen und für ca. 60 Minuten im Ofen backen. Damit die Oberfläche nicht dunkel wird, mit Alufolie abdecken. (Hatte leider nur noch einen letzen schmalen Rest Alufolie, daher konnte ich nicht verhindern, das mein Rand braun wurde)

Nach dem Backen den Kuchen auskühlen lassen und erst dann den Rand entfernen. Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.


Sonnige Grüße

Babsi


Samstag, 23. August 2014

Grüße aus dem Morgenland

Vor kurzem habe ich eine Postkarte von einer Freundin erhalten. Sie weilt derzeit in der Türkei und genießt Sonne, Strand, Meer und das leckere Essen. Dabei habe ich mich an unsere Türkei Reise erinnert, die super entspannt war. Wir hatten schönes Wetter, ein türkisfarbenes Meer und tolles Essen im Hotel. Dabei habe ich die Vorspeise Hummus lieben und kennengelernt. In das Zeug hätte ich mich reinlegen können, so lecker war es. Mit dieser Erinnerung kam der Entschluß, mein Hummus selbst herzustellen. Das Internet hält unzählige Rezepte bereit und so habe ich mich schließlich für eine Variante mit Avocado entschieden.


Für alle, die Hummus noch nicht gegessen haben oder kennen, dabei handelt es sich um eine orientalische Paste. Die Hauptzutat sind Kichererbsen, die man Frisch oder aus der Dose verwenden kann. Hier habe mich für die Dosenvariante entschieden, da mir das wesentlich einfacher vorkam. Zusätzlich kommt noch Tahina hinzu, welches ein öliges Sesam Mus ist. Die notwendigen Zutaten bekommst am einfachsten in einem türkischen Supermarkt.  


Zutaten für eine Schale

1 Dose Kichererbsen (ca. 350 g)
1 reife Avocado
1 Knoblauchzehe
150 g Tahina Paste (Sesam Mus)
3 EL Limettensaft
Salz und Chiliflocken
1 Msp Kreuzkümmel
3-4 EL Olivenöl


Kichererbsen aus der Dose in ein Sieb abgießen.  Anschließend die Kichererbsen mit dem gepressten Knoblauch, Limettensaft, Tahina Paste, Kreuzkümmel und der geschälten Avocado (natürlich ohne Kern) cremig mixen. Funktioniert mit einem guten Stabmixer oder Küchenmaschine. Ist die Masse zu dick noch ein wenig Olivenöl hinzufügen und mit ordentlich Salz abschmecken. Meiner Meinung nach verträgt Hummus viel Salz, da die Paste den Geschmack förmlich aufsaugt. Das Hummus in eine Schale geben, mit etwas Olivenöl beträufeln und Chiliflocken darüberstreuen. Dazu schmeckt vorher geröstetes Fladenbrot (zum reinsetzen) oder wir hier Nachos. 

Allerdings muss ich zugeben, war das Hummus nicht so genial wie das aus der Türkei. Aber der Ansatz war schon mal gut und weitere Variationen werden bald folgen. Und wer sich vegan ernähren möchte, ist mit Hummus in jedem Fall gut bedient. 100% vegetarisch und vegan. Hier ein weiteres veganes Rezept.


Vielleicht erinnern dich diese Bilder ebenfalls an deinen Türkei Urlaub. Die Fotos entstanden in Alanya, Side und dem Manavgat Stausee. Es war eine unvergessliche Reise und nicht die letzte dorthin. Für das nächste mal steht bereits Istanbul auf dem Programm.


Liebe Grüße
Babsi