Samstag, 13. September 2014

Einfach ehrlich


Für Italienisches Essen bin ich immer zu haben und das auch mehrere Tage hintereinander, ist kein Problem für mich. Pizza, Pasta, Saltimbocca, Tomate Mozzarella, Antipasta, ... die Liste meiner Lieblingsgerichte ist verdammt lang. Vor allem die einfachen aber typischen Gerichte, machen für mich auch den Lifestyle der Italiener aus. Ihre Küche besticht durch einfache Zutaten, harmonierende Aromen ohne viel Schnickschnack oder außergewöhnlichen Zutaten. 

Jetzt habe ich die Spaghetti alle Puttanesca für mich entdeckt und zu meinem absoluten Lieblings Pasta Rezept gekürt. Hier schmeckt man jede einzelne Zutat, die perfekt harmonieren. Nix mit schwerer Sahnesoße, sondern leichte Sommerküche, die an die schönen Italienurlaube erinnert. 

Und hier noch ein wichtiger Tipp für Pasta Soßen. Bitte immer eine Kelle Nudelwasser aufheben. Das Nudelwasser mit der enthaltenen Stärke gibt vor allem Soßen mit Öl eine perfekte Emulsion und eine leichte, salzige Note. So erhält die Pasta Leichtigkeit und die Nudeln nehmen die Soße perfekt auf, ohne trocken zu schmecken.


Seitdem ich das Gericht zum ersten mal gekocht habe, lagere ich immer ein Glas Oliven, Kapern und Sardellen zu Hause. Wenn ich mal wieder planlos, plötzlichen Hunger oder spontanen Besuch bekomme, habe ich immer ein schnelles, schmackhaftes und leichtes Essen in Petto.

Und ganz wichtig, immer frischen Parmesan verwenden. Der fertig geriebene aus der Tüte schmeckt einfach nicht. Frischer Parmesan am Stück hält sich sehr lange im Kühlschrank und ist geschmacklich mit der Tüte nicht zu vergleichen.


Spaghetti alla Puttanesca für 2 Portionen:

250 g Spaghetti
2-3 EL Olivenöl
1-2 Knoblauchzehen
8 Sardellenfilets
8-10 kleine Tomaten
eine handvoll glatte Petersilie und Basilikum Blätter
3 TL Kapern
100 g schwarze Oliven (hier entsteint)
frischer Parmesankäse
Salz und Pfeffer


Nudeln in Salzwasser nach Packungsangabe al dente kochen. Die Tomaten waschen und halbieren. Petersilie und Basilikum waschen, trocknen und fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den gehackten Knoblauch und Sardellenfilets kurz erhitzen. Anschließend Kapern, Oliven und die halbierten Tomaten hinzufügen und weiter braten. Kurz bevor die Nudeln al dente sind, ein wenig Nudelwasser entnehmen. Die Nudel abgießend und mit in die Pfanne geben. 2 bis 3 EL Nudelwasser hinzufügen und die Nudeln in der Soße schwenken. Die gehackte Petersilie und Basilikum darüber streuen. Bei Bedarf noch Salzen und Pfeffern. Die Spaghetti Puttanesca servieren und mit frischen Parmesan bestreuen.


Und was ist dein momentanes Lieblingsgericht?

Liebe Grüße
Babsi





Mittwoch, 3. September 2014

Eine neue Bekanntschaft


Wenn mich jemand vor einem Jahr zu Quinoa gefragt hätte, hätte ich wohl die Stirn gerunzelt und eine Sportart vermutet (klingt so ähnlich wie Tai Chi, Qi Gong). Seit dem ich mich mit der veganen Küche beschäftige, habe ich viele neue Lebensmittel für mich entdeckt (z.B. hier). Heute meine ersten Gehversuche mit rotem Quinoa als Salat und ich fand ihn sehr lecker.

Quinoa enthält viele Mineralien, Vitamine, Nährstoffe und wird in verschiedenen Gerichten als Ersatz für Reis verwendet. Die Samen der Quinoa Pflanze erinnern mich im trockenen Zustand sehr an Chia Samen (gebe immer einen Löffel Chia Samen zu meinem Müsli). Beide Samen sie sind sehr hart und winzig. Während des Kochens  quillt der Quinoa auf, als würde er keimen. Persönlich fand ich den Geschmack eher nussig und bissfest. 


Warmer Quinoa Salat mit Chorizo für 2 Personen:

8 kleine Strauchtomaten
1 EL weißer Balsamico Essig
2 1/2 EL Olivenöl
200 g Quinoa (hier roter)
1 Avocado
4 Chorizo Würste 
1 handvoll frischer Spinat
4 Frühlingszwiebeln
2 rote Paprika
1 Limette
3-4 Zweige Koriander

200 g Creme Fraiche
Saft einer Limette
Salz und Pfeffer


Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Paprika waschen, vierteln (ohne Kerne) und mit der Hautseite auf ein Backblech legen. Auf der obersten Schiene im Backofen ca. 10 Minuten backen, bis die Haut dunkel (fast schwarz ist). Die Paprika herausholen und mit einem feuchten Tuch abdecken. Nach ca. 5 Minuten lässt sich die Haut sehr einfach mit einem Messer abziehen. Zum Schluss die Paprika in gleichgroße Stücke schneiden. Wer sich nicht so viel Arbeit machen möchte, nimmt bereits eingelegte Paprika ohne Haut aus dem Glas. 

Creme Fraiche in einer Schüssel verrühren und den Saft einer Limette dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Quinoa in einer heißen Pfanne für wenige Minuten anrösten. Anschließend in einen Topf mit Wasser geben und nach Packungsangabe kochen.

Die Frühlingszwiebeln und Tomaten waschen. Die kleinen Tomaten halbieren und die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Die Avocado teilen und in Scheiben schneiden. Dann die Haut von den Scheiben abziehen und in Stück schneiden. Alle drei Zutaten in eine große Schüssel geben und mit Saft einer Limette, Balsamico Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen. Vom Spinat die Stiele entfernen, waschen und trockenen. Vom Koriander die Blätter abzupfen.


Chorizo in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne anbraten. Die Zugabe von Öl ist meist nicht notwendig, da die Wurst sehr fettig ist.

Den Quinoa nach dem Kochen in ein feines Sieb gießen und kurz auskühlen lassen. Anschließend zu den Tomaten, Frühlingszwiebel, Avocado Mischung geben und unterheben.

Zum Anrichten den frischen Spinat auf Teller geben und darauf die Quinoa Mischung verteilen. Danach die gebratene Chorizo, Paprika und Koriander dazugeben. Mit wenigen Klecksen Creme Fraiche den Salat anrichten und noch warm servieren.


Chorizo ist mir bereits aus unseren Portugal und Spanien Reisen bekannt. Eine deftige Paprikawurst, dir mir gebraten am Besten schmeckt. Diese bekommt man meist abgepackt im Kühlregal oder Delikatessengeschäft. Alternativ könnte man auch Salsiccia (italienische Fenchelbratwurst) oder Kabanossi verwenden.

Bin nun auf der Suche nach anderen leckeren Quinoa Rezepten. Wie sind deine Erfahrungen damit und was zauberst Du aus den Samen?

Liebe Grüße
Babsi



Samstag, 30. August 2014

Ricotta goes Käsekuchen

Was war das für ein August? Regen und Temperaturen wie im Oktober. Dabei haben wir noch Sommer und der kalendarische Herbstanfang ist erst Ende September. Da bleibt mir nichts anderes übrig, als schwere Geschütze aufzufahren und mit viel guter Laune und einem spritzigen Kuchen dem Wetter die Stirn zu bieten. Mein Vorschlag ein zitronigen Käsekuchen mit Ricotta. Der hilft nicht nur bei trüber Stimmung, sondern tut auch was für die Figur (da muss ich wieder ein paar Runden Sport einlegen).


Zutaten für einen Ricotta Zitronen Käsekuchen:

200 g Vollkornkekse (hier Löffelbiskuit)
80 g Butter
750 g Ricotta
250 g Mascarpone
200 g Zucker
6 Eier
2 Zitronen (unbehandelt)


Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerkümmeln. Statt Löffelbiskuits kann man auch Vollkornkekse verwenden. Die Keks Krümmel mit weicher Butter verkneten und in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben. Die Krümmel am Boden gut andrücken (hab hier zum Andrücken einen Caipirinha Stößel verwendet)


Den Ofen auf 180°C vorheizen. Zucker und Eier mit einem Mixer schaumig schlagen. Anschließend 2 Teelöffel Zitronenabrieb und 3 Teelöffel Zitronensaft hinzugeben geben. Ricotta und Mascarpone in eine Schüssel füllen und verrühren. Die Eimasse dazugeben und unterrühren. Anschließend die fertige Ricottamasse in die Springform füllen und für ca. 60 Minuten im Ofen backen. Damit die Oberfläche nicht dunkel wird, mit Alufolie abdecken. (Hatte leider nur noch einen letzen schmalen Rest Alufolie, daher konnte ich nicht verhindern, das mein Rand braun wurde)

Nach dem Backen den Kuchen auskühlen lassen und erst dann den Rand entfernen. Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.


Sonnige Grüße

Babsi


Samstag, 23. August 2014

Grüße aus dem Morgenland

Vor kurzem habe ich eine Postkarte von einer Freundin erhalten. Sie weilt derzeit in der Türkei und genießt Sonne, Strand, Meer und das leckere Essen. Dabei habe ich mich an unsere Türkei Reise erinnert, die super entspannt war. Wir hatten schönes Wetter, ein türkisfarbenes Meer und tolles Essen im Hotel. Dabei habe ich die Vorspeise Hummus lieben und kennengelernt. In das Zeug hätte ich mich reinlegen können, so lecker war es. Mit dieser Erinnerung kam der Entschluß, mein Hummus selbst herzustellen. Das Internet hält unzählige Rezepte bereit und so habe ich mich schließlich für eine Variante mit Avocado entschieden.


Für alle, die Hummus noch nicht gegessen haben oder kennen, dabei handelt es sich um eine orientalische Paste. Die Hauptzutat sind Kichererbsen, die man Frisch oder aus der Dose verwenden kann. Hier habe mich für die Dosenvariante entschieden, da mir das wesentlich einfacher vorkam. Zusätzlich kommt noch Tahina hinzu, welches ein öliges Sesam Mus ist. Die notwendigen Zutaten bekommst am einfachsten in einem türkischen Supermarkt.  


Zutaten für eine Schale

1 Dose Kichererbsen (ca. 350 g)
1 reife Avocado
1 Knoblauchzehe
150 g Tahina Paste (Sesam Mus)
3 EL Limettensaft
Salz und Chiliflocken
1 Msp Kreuzkümmel
3-4 EL Olivenöl


Kichererbsen aus der Dose in ein Sieb abgießen.  Anschließend die Kichererbsen mit dem gepressten Knoblauch, Limettensaft, Tahina Paste, Kreuzkümmel und der geschälten Avocado (natürlich ohne Kern) cremig mixen. Funktioniert mit einem guten Stabmixer oder Küchenmaschine. Ist die Masse zu dick noch ein wenig Olivenöl hinzufügen und mit ordentlich Salz abschmecken. Meiner Meinung nach verträgt Hummus viel Salz, da die Paste den Geschmack förmlich aufsaugt. Das Hummus in eine Schale geben, mit etwas Olivenöl beträufeln und Chiliflocken darüberstreuen. Dazu schmeckt vorher geröstetes Fladenbrot (zum reinsetzen) oder wir hier Nachos. 

Allerdings muss ich zugeben, war das Hummus nicht so genial wie das aus der Türkei. Aber der Ansatz war schon mal gut und weitere Variationen werden bald folgen. Und wer sich vegan ernähren möchte, ist mit Hummus in jedem Fall gut bedient. 100% vegetarisch und vegan. Hier ein weiteres veganes Rezept.


Vielleicht erinnern dich diese Bilder ebenfalls an deinen Türkei Urlaub. Die Fotos entstanden in Alanya, Side und dem Manavgat Stausee. Es war eine unvergessliche Reise und nicht die letzte dorthin. Für das nächste mal steht bereits Istanbul auf dem Programm.


Liebe Grüße
Babsi

Mittwoch, 20. August 2014

Haben-Wollen-Liste

Endlich steht unser lang ersehnter Sommerurlaub an. Das hat jetzt auch lange genug gedauert, schließlich ist bald schon wieder Herbst. Hierzu habe ich das Internet durchstöbert und ein paar schöne Reisebegleiter herausgesucht. Praktisch ist immer eine große Tasche, die man im Handgepäck mit sich führt. Ob mit Flugzeug, Bahn oder Auto, die wichtigsten Dinge, sind so schnell greifbar. Denn das Handgepäck geht glücklicherweise seltener verloren (so ohne Koffer am Urlaubsziel ist schon doof)

Reisen ist für mich die schönste Entspannung, da ich den Alltag hinter mir lassen kann. Rein ins Abenteuer, neues erleben und kennenlernen. Hier ein paar Dinge die ich ganz gerne hätte und auch im Handgepäck mitnehme.

1. Eine edle Reisetasche mit viel Stauraum
2. Kulturbeutel für die Schönheitsprodukte (Achtung, für Flüssigkeiten die Mengenangaben zum Fliegen beachten und einen Plastik Beutel zum Verschließen mitnehmen)
3. Ein Schal zum Schutz vor Sonne, Wind und schlechter Laune
4. Sehenswürdigkeiten und Momente mit deiner Kamera festhalten
5. Bequem und schick zu Fuß unterwegs mit Ledersandalen
6. Die vielen Erinnerungen an seine Reise in einem Reisetagebuch festhalten

Samstag, 16. August 2014

Grün trinken


Grün Trinken und Energie tanken. Das kann man am besten mit Matcha. Nach wie vor bin ich ganz verrückt nach dem Tee und finde es schade, das man hier in Deutschland ein so eingeschränktes Angebot hat. Auf meinen Asien Reisen bekam man Matcha Drinks in jedem Coffee Shop oder Supermarkt. Hier muss man selbst kreativ werden und sich seine Matcha Produkte selbst zubereiten. Dabei bekommt man Matcha Pulver mittlerweile in vielen Teeläden oder über das Internet. Aber Vorsicht, nicht überall wo Matcha drauf steht, ist auch echter Matcha drin.

Warum ich so begeistert von dem Tee bin und was hinter dem Matcha Hype steckt? Die Herstellung von Matcha ist recht aufwendig und somit ist der Tee auch teurer als andere Teesorten. Dem Matcha Tee wird eine besondere Wirkung nachgesagt. Er enthält sehr viel Chlorophyll und Aminosäuren, die sich positiv auf unseren Körper auswirken. Aminosäuren wirken stressreduzierend, die enthaltenen Antioxidantien unterstützen die Stärkung des Immunsystems, Chlorophyll nennt man auch "grünes Sonnenlicht" (wie bei grünen Smoothies, hier) und hat einen positiven Einfluss auf unser Blut.


Matcha enthält wie Kaffee ebenfalls Koffein und ist somit der perfekte Energie Cocktail. Der grüne Tee gibt dir dabei nicht nur Kraft und bringt deinen Kreislauf in Schwung, sondern stärkt auch deine Konzentration. Sozusagen gesundes Doping, wenn man mal wieder einen Engergieanstoß braucht.


Hier mein Rezept für einen Matcha Frappé für warme Sommertage. Das kühle Getränk gibt dir einen Energieschub für den ganzen Tag und schmeckt cremig, grasig, nach Vanille und Kokos auf kühlem Eis. Du kannst den Matcha Frappé in einem zubereiten oder schichtest ihn wie einen Latte Machiato. Was magst Du lieber? Mir gefallen die einzelnen Schichten besser und ich mag es mich hier durch zu schlemmen.


Matcha Frappé für 2 Personen

300 ml Milch
2 TL Matcha
1/2 ausgekratzte Vanilleschote
1 EL Honig oder Agavendicksaft
ca. 15 Eiswürfel

Alle Zutaten in einen Blender/ Mixer geben und cremig mixen. Anschließend in zwei große Gläser füllen.

100 ml Kokosmilch 

Die Kokosmilch homogen rühren (Kokoswasser und Fett müssen sich verbinden) und mit einem kleinen Hand- milchaufschäumer oder Pürierstab aufschäumen. Den Kokos Schaum mit einem Esslöffel über die Matcha Schicht geben.


Wünsche Dir ein entspanntes Wochenende 

Liebe Grüße
Babsi

Montag, 11. August 2014

Haben-Wollen-Liste

Derzeit bin ich verliebt in die Farbe Kupfer. Als Schmuck auf gebräunter Haut oder als Deko Objekt für den anstehenden Herbst, die Farbe zieht mich magisch an. Der warme Farbton verbindet Glanz und Extravaganz mit erdigen Tönen, die mir Wärme und Behaglichkeit vermitteln. Natürlich sind Uhr und Ring nicht aus Kupfer, sondern in der Farbe Rosengold, die dem warmen Kupfer sehr ähnelt. Aber in Kombination mit Silber und Weiß, finde ich sie traumhaft und warte darauf sie zu tragen.

Und wie stehst Du zu der Farbe Kupfer? Ein Farbton, der Dich verführt oder so gar nicht Deine Wahl ist?


1. Kerzenschein für romantische Abende
2. Die perfekte Schmuckdose für meine Schätze
3. Ein passendes Zeiteisen für meinen gebräunten Arm
4. Dieser Ring steckt hoffentlich an meinem Finger
5. Das Windlicht für laue Sommerabende auf dem Balkon
6. Ein Korbset zur Aufbewahrung von Kleinigkeiten von House Doctor